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ADLER: MitarbeiterInnen-Ideen bringen bares Geld

Die Ideen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wertvoll – für sie selbst und für das ADLER-Werk. Durch die Einfälle kreativer „Mitdenker“ hat sich die Tiroler Lackfabrik im Vorjahr knapp 11.000 € gespart. Zehn Prozent davon wanderten als Prämie in die Taschen der schlauen Köpfe dahinter.


20.08.2014

Daneben gibt aber auch viele Ideen, die keinen eindeutig errechenbaren Nutzen bringen, für das Unternehmen aber trotzdem von sehr hohem Wert sind. „Bei uns kann sich jeder Mitarbeiter einbringen: Wir sind froh über alle Vorschläge, die unsere Arbeit leichter, schneller und effizienter machen“, sagt Mag. Dietmar Rosanelli, Leiter der ADLER-Personalabteilung. 

ALLES BEGINNT …

Eine zweiseitig furnierte Buchenplatte, ein neuer Sprühkopf für die Tankreinigung, ein besseres Rezept für eine einfachere Lack-Produktion – die Ideen der Mitarbeiter sind so kreativ und vielfältig, wie die Köpfe dahinter. Dem Team im Wasserlack-Labor war etwa die Material-Verschwendung ein Dorn im Auge: „Wir brauchen ja Musterbretter, weil diese aber nur auf einer Seite furniert und damit beschichtbar sind, mussten wir viel Holz ungenützt wegwerfen“, erzählt Christina Eiter stellvertretend für die Gruppe. Gemeinsam wurde die Idee geboren, doch beidseitig furnierte Platten zu bestellen. „So können wir Lackmuster auf beiden Seiten auftragen.“ ADLER spart sich dadurch exakt 4.612 € im Jahr. Zehn Prozent davon erhielten die Ideengeber als Prämie.

… MIT EINER IDEE

Mit ihren Geistesblitzen machen sich die Mitarbeiter aber nicht nur finanziell Freude: „Eine Idee bringst du ein, weil du dir deine Arbeit erleichtern willst“, bringt es Michael Madersbacher von der ADLER-Kleinchargen-Abteilung auf den Punkt. Er hat sich etwa mit seinem Kollegen Mario Reisenbichler über das umständliche Rei­nigen der großen Basistanks geär­gert. Die Lösung? Ein Sprühkopf, der die gesamte Innenseite benetzt und dadurch viel Lösemittel und Zeit einspart. Produktionsmitarbeiter Seyhan Mutlu wollte ebenfalls nicht  warten:  „Den UV-Walzgrund mussten wir zum Rei­ben in eine andere Maschine umfülllen, die ohnehin schon ausgelastet war“, sagt er. Dank seiner Anregung wurde das Re­zept geändert - jetzt läuft die Produktion wie am Schnürchen.

EINFACH EINBRINGEN

Dem scharfen ADLER-Blick entgeht nichts: Einbringen können die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihre Ideen über das „Betriebliche Vorschlagswesen“. Was vielleicht etwas sperrig klingen mag, ist in Wirklichkeit ein einfaches und übersichtliches System, nach dem die Vorschläge geprüft, bewertet und umgesetzt werden. Auch für die „kleinen“, nicht in baren Zahlen zu messenden Ideen gibt es übrigens eine Anerkennungsprämie. Heuer wurden bereits 14 Vorschläge eingebracht und zum Teil bereits umgesetzt – ADLER freut sich auf noch viele mehr!

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