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Die Trendfarben 2014

ADLER und die Farbdesignerin Rosa Sendlhofer verraten, was in ist:


08.01.2014

Frau Sendlhofer, Sie sind diplomierte Farbdesignerin. Was fasziniert Sie an diesem Beruf und wie wird man das?

Durch meine mittlerweile 25-jährige Tätigkeit im Bereich der Farben und Gestaltung bin ich glücklich, sagen zu können: mein Beruf ist meine Berufung. Sich bewusst mit Farbe und ihrer Wirkung zu beschäftigen ist eine Lebensphilosophie und ein ständiges Abenteuer zugleich. Es ist so spannend, wie sehr Farbe all unsere Lebensbereiche berührt, beeinflusst und führt.

Die unmittelbare Ausbildung mit internationalen Dozenten dauert vier Semester berufsbegleitend mit einem freiwilligen Diplom-Abschluss. Ganz wichtig für mich ist dabei immer die Umsetzbarkeit all der Theorie in der Praxis und im Alltag. Wissen allein ist zu wenig, ich muss es auch gut und zum Wohle meiner Auftraggeber einsetzen können.

 

Sie sind auch eine absolute Spezialistin beim Thema Farbtrends. Verraten Sie uns was 2014 in ist?

Jeder von uns hat ein persönliches „Farb-Gespür“, das sich aus vielen Facetten des eigenen Lebens zusammensetzt und auch nicht ständig gleich bleibt. Farbtrends sind dabei für viele eine Hilfe, so eine Art Handlauf an einer Treppe, eine Orientierung in der riesigen Auswahl an Farb-Möglichkeiten zu finden. Im europäischen Farbtrend liegen wir 2014 „noch“ im Blau-Grün Bereich mit Farben rund um Petrol, Opal, Türkis.

International bewegen wir uns bereits in den Bereich Royal-Brombeer-Orchidee. Diese Farben werden ja getragen von unseren Gefühlen, Wünschen, Sehnsüchten, gesellschaftlichen Einflüssen etc. Gerade bei den Violett-Tönen drückt sich das Komplexe im Leben aus. Die Träume und Visionen, das Magische, dieses „Nach-Ausgleich-Suchende“, und auch der Wunsch nach mehr Charme und weniger Sachlichkeit.

 

Und wie sieht es außen aus? An der Fassade, sozusagen.

Die Fassade ist und darf kein Trendartikel werden. Sie ist gebauter Bestandteil unserer Umwelt, Teil unserer Natur und Geographie. Gute und angemessene Fassadenfarben bewegen sich deshalb in einem kleineren und sehr feinen Farbenspektrum, das keinem Trend sondern unserem natürlichen Farbempfinden für Harmonie entspricht.

Fassadengestaltung muss im Einklang mit der Umwelt passieren, alles andere kommt einer visuellen Gewalttat gleich (mit Ausnahme von künstlerisch bewusst gesetzten Provokationen an Architekturen). Leider haben wir durch die technische Machbarkeit heute viele negative Beispiele in unseren Umgebungen, ohne jegliche Rücksicht auf Ästhetik und Qualität.

 

Wie können Maler die Trends nutzen und hier punkten?

Maler haben für Privatkunden sehr gute Chancen, sich nicht nur durch das Wissen über Trendfarben vom allgemeinen Rest abzuheben, sondern auch durch Trend-Produkte. Es liegt allerdings auch an ihnen, dieses Wissen und diese tollen Möglichkeiten an den Kunden zu kommunizieren. Das ist dann schon ein großer Spagat, den sie zu schaffen haben; nämlich einerseits das technische Wissen und die handwerkliche Leistung zu erbringen, und andererseits das „Neue und Mögliche“ auch zu verkaufen.

 

Welche Farben und Farbkombinationen „gehen“ in 2014 gar nicht?

Kurz und bündig: Negative und sedierende Farben. Farben mit hohem Schwarzanteil sind für uns zu unklar, sie machen Angst – das können wir in dieser Zeit gar nicht gebrauchen. Wir sind auf der Suche, mit vielen Gefühlen mitten in einem Zeitalter voller Technik und mangelnder persönlicher Kommunikation. ABER: es kommt auch immer darauf an, in welcher Kombination, in welchem Verhältnis, wo und in welcher Menge Farben verwendet werden. Also Allgemeinrezepte sind bei Farben unmöglich und wenn es sie gibt, dann sind sie sehr oberflächlich.

 

Wie kann ADLER als Farben- und Lackhersteller den Handwerker unterstützen?

Erstens durch die konsequente Qualität der Produkte, die ADLER auf höchstem Niveau bietet, obwohl das heute schon als selbstverständlich erachtet wird. Darüber hinaus sind die Offenheit zum Markt und der Innovationsgeist von ADLER die Garanten für ein zeitgemäßes Produkt-Portfolio.

Und zweitens durch konsequente Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, wie die ADLER-Akademie sie bietet. Wenn wir, Maler wie Farb-Berater, von unserem Beruf weiterhin gut leben wollen, dann müssen wir uns von Online-Verkauf und breiter Masse unterscheiden. Das KÖNNEN wir, indem wir diese Weiterbildungsmöglichkeiten annehmen und die darin gebotenen Mehrwerte erkennen.

Dazu möchte ich abschließend Prof. Dr.Dr. Harald Brost zitieren, der sagt: „Farbe wird die wichtigste Erfahrung des Menschen in diesem Jahrhundert sein.“

 

Zum Produktkatalog: ADLER Wand- und Fassadenfarben

Pressekontakt
Claudia M. Berghofer
Tel.: +43 5242 6922-231
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Mag. Stefanie Tobon Nova
Tel.: +43 5242 6922-232
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