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Frische Luft auch bei geschlossenem Fenster – mit Holzfensterbeschichtungen von ADLER

90 Prozent seines Lebens verbringt der moderne Mensch in Innenräumen; da wäre es fatal, wenn es nur draußen „frische Luft“ zu schnappen gäbe. Damit unsere Atemluft auch innen gesund und unbelastet ist, kommt es auf emissionsfreie, schadstoffarme Möbel, Gegenstände und auch Fenster an.


13.01.2014

Bei Holzfenstern, die mit ADLER-Lacken beschichtetet wurden, können Hersteller und Kunden aufatmen: Die ADLER-Werk Lackfabrik beteiligt sich an einer umfangreichen Untersuchung der Emission von Holzfenstern, die das Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Instituts (WKI) in Braunschweig in Zusammenarbeit mit dem ift Rosenheim und weiteren Partnern aus der Industrie durchführt. Die Endergebnisse werden erst im Januar veröffentlicht, doch in den Zwischenberichten zeichnet sich ab: mit ADLER lackierte, neu eingebaute Holzfenster schneiden sehr gut ab.

EMISSIONSARM NACH 28 TAGEN

Die beiden Institute messen für die Untersuchung die Konzentration von Spuren flüchtiger organischer Stoffe (engl. VOC) in Abhängigkeit von der Trockenzeit nach verschiedenen Methoden. Die Emissionen eines Holzfensters stammen aus den verwendeten Holzarten selbst, aus der Beschichtung und aus der Glasversiegelung. Die Bewertung erfolgte nach dem deutschen AgBB-Schema (Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Baustoffen). Dabei geht es darum, ob ein Bauteil nach 28 Tagen die sehr strengen Anforderungen bezüglich niedriger Emissionen erfüllt.

 

Die ADLER-Werk Lackfabrik hat sich schon lange vor Inkrafttreten der strengen VOC-Richtlinie mit diesem Thema auseinandergesetzt und frühzeitig Lacke entwickelt, die neue Maßstäbe bezüglich Emissionsverhalten setzen. Das gelingt dank einem hausinternen Gerätepark mit den modernsten und genauesten Messgeräten, über den die ADLER-Abteilung Forschung & Entwicklung verfügt.

Eine so genannte FLEC-Zelle (Field-Laboratory-Emission-Cell) beispielsweise prüft die Emission der Lacke normgerecht im Laufe der Zeit (28 Tage). Dabei strömt reine, synthetische Luft unter genau definierter Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Strömungsgeschwindigkeit in eine Kammer, die aus FLEC-Zelle und lackiertem Prüfkörper gebildete wird, und passiert beim Verlassen der Zelle ein Röhrchen mit Aktivkohle. In dieser pulverförmigen Kohle bleiben alle vom Lack oder Trägermaterial (in unserem Falle Holz) abgegebenen Stoffe hängen und können später in angereicherter Form analysiert werden. Neben den typischen flüchtigen organischen Stoffen wie Lösemitteln geht man dabei allen für die Innenraumluft relevanten Verbindungen nach. Das sind in der Regel rund 50 Substanzen. Nachweisgrenzen von 0,1 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) sind dabei Standard. Es geht also um so geringe Konzentrationen, dass sie kaum noch feststellbar sind. Man muss sich vorstellen, dass 1 µg/m³ den Nachweis von einem Teilchen in einer Milliarde Teilchen entspricht. Oder anders ausgedrückt: Man sucht sieben Personen unter allen Menschen auf der Erde (Weltbevölkerung ca. 7 Mrd. Menschen). 0,1 µg/m³ sind in diesem Maßstab gar nicht mehr darstellbar.

 

So können Holzfensterhersteller und ihre Kunden beruhigt sein. Die Sicherstellung einer guten Innenraumluftqualität ist zwar nicht immer einfach, aber mit ADLER ein bisschen einfacher.

 

 

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