Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen.
OK

Lackentwicklung 2.0: ADLER gibt Vollgas mit der neuen Laborautomatisierung, Umweltschutz inklusive

Wie bei einer Modelleisenbahn fahren kleine Wagen mit Bechern von Station zu Station. Alles läuft wie von Geisterhand gesteuert. So sieht ein unbedarfter Beobachter die nagelneue Laborautomatisierungsanlage in der ADLER-Werk Lackfabrik. Im Zuge einer großzügigen Laborerweiterung wurde auch dieser Roboter angeschafft, der den Grundstein für eine völlig neue Art der Lackentwicklung legt. Doch was genau macht dieses Gerät eigentlich?


14.02.2013

WENIGER MATERIALVERBRAUCH, WENIGER MÜLL, ENORME CHANCEN

Vorerst liegt der Schwerpunkt der Laborautomatisierungsanlage bei ADLER in der Ausmusterung von Farbtönen. Sie bietet enorme Chancen, was die Reproduzierbarkeit und Dokumentation der Ausmusterungen betrifft. Auch die Arbeitshygiene verbessert sie, denn alle Schritte laufen vollautomatisch ab. Das minimiert den Kontakt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Chemikalien. „Ein ganz großer Vorteil gegenüber der jetzigen Methode ist auch die Umweltfreundlichkeit. Wir verbrauchen weniger Lackmaterial, also entsteht viel weniger Müll. Bisher haben wir für jeden Farbton ein Kilogramm Lack abgemischt. Der Roboter braucht nur 100 Gramm – also ein Zehntel“, erklärt Dr. Albert Rössler, der im ADLER-Werk den Bereich Forschung & Entwicklung leitet. 

SENSATIONELLE GESCHWINDIGKEIT DANK „MAGNETSCHWEBEBAHN“

All das geht zudem in Rekordgeschwindigkeit. Unglaubliche 200 Farbtöne pro Tag kann die Anlage vollautomatisch abmischen. Die integrierte Farbmischstation, die automatische Dosierung der Farbpasten und eine so genannte Rakeleinrichtung, die den Lack auf Musterkartons aufzieht, machen es möglich. Aber das eigentliche Geheimnis ist das Förderband: Es handelt sich um ein ausgeklügeltes Zusammenspiel der Roboter und eines neuartigen Schienen-Transportsystems für die Becher. Diese Schienen sind das innovative Herzstück der Anlage, eine Art Magnetschwebebahn, auf der sich jeder einzelne „Wagen“, also Becher, unabhängig von den anderen bewegt.

„Mit dieser Anlage können wir unseren Kunden ein noch umfangreicheres Sortiment an Farbtönen bereits bei der Einführung von Produkten zur Verfügung stellen. Das ist ein Quantensprung für unsere Coloristik“, freut sich Dr. Rössler.

GRUNDSTEIN FÜR WEITERE INNOVATIONEN

Mit der Laborautomatisierungsanlage ist der Grundstein gelegt, künftig auch Lackformulierungen und -prüfungen automatisch zu bearbeiten. Sie lässt sich in diese Richtung jederzeit modular erweitern. Auch die Rahmenbedingungen dafür stimmen: Die ADLER-Labors wurden großzügig erweitert. Ein Syntheselabor und ein Raum, in dem ideale messtechnische Bedingungen herrschen, sind ebenfalls neu.

Damit geht ADLER einen großen Schritt in die Zukunft der Lackentwicklung und hat heute in die besten Lösungen von morgen investiert. 

 

„The Innovator of R&D Automation“ www.chemspeed.com

Pressekontakt
Claudia M. Berghofer
Tel.: +43 5242 6922-231
E-Mail schreiben
Mag. Stefanie Tobon Nova
Tel.: +43 5242 6922-232
E-Mail schreiben

Zum ADLER Online-Shop: