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Lohn-Lackierer: Winkler will's wissen

Liebe zum Detail, Fleiß, Genauigkeit – dafür sind die Vorarlberger bekannt. Christian Winkler, Geschäftsführer der Firma Winkler GmbH in Feldkirch wird diesem Bild gerecht. Seit 24 Jahren hat er sich einen Namen für die hochwertige Beschichtung von Fenstern und Haustüren gemacht. Viele namhafte Fensterhersteller setzen auf seine Lohnlackiererei. Mit Qualität, Know-how und Rationalität punktet er bis in den hohen Norden Deutschlands, in der angrenzenden Schweiz und in Österreich.


18.08.2015

SPARSAM

Akribisch hat Winkler nun den Zubau einer neuen Lackieranlage geplant: „Wir haben uns sehr viele Anlagen angesehen, Roboter, Spritzautomaten, Lackierstraßen“, schildert er. Fündig wurde der Vorarlberger schließlich bei dem italienischen Hersteller Vidali Finishing srl, der seine Leidenschaft für schöne Oberflächen teilt. „Von Anfang an haben die Italiener verstanden, worauf es bei der Holzfensterlackierung ankommt“, betont er. Besonders am Herzen liegt ihm die hervorragende Qualität über die ganze Beschichtung hinweg – speziell in den Ecken. Die neue Anlage schafft nun, was früher mühsam per Hand am Spritzstand erledigt werden musste. Perfekt, makellos und sparsam: Durch das effiziente Lackrückgewinnungssystem verbraucht Winkler acht bis zwölf Tonnen weniger Lack, bei einem Jahresverbrauch von 35 Tonnen eine gewaltige Summe.

RENTABEL

Die Durchlaufkapazität ist hingegen enorm angestiegen. Bis zu 400 Einzelrahmen am Tag schweben durch die neu gebaute, 450 Quadratmeter große Halle, die an die bestehende Flutanlage angrenzt. Mit Liftstation, Förderanlage, 3-Zonen-Luftbefeuchtung, automatischer Lackieranlage  mit elektrostatischer Aufladung, Recyclingsystem, Filter- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung, kompletter Spritztechnik mit Pumpen, Pistolen, Düsen und Farbwechselanlage, einem Lichtplatz zur Qualitätssicherung und dem Trockentunnel mit Kondenstrockner spielt sie alle Stückerln. 1,7 Millionen € hat Winkler dafür in die Hand genommen. „Wir haben damit gerechnet, dass wir eine volle Auslastung erst in drei Jahren erreichen werden“, erzählt er. Doch bevor noch die Stromleitungen angeschlossen waren, flatterte ihm bereits ein Großauftrag ins Haus: Für ein Objekt in der Altstadt von Düsseldorf galt es 1200 hochwertige Meranti-Fenster zu lackieren. Eine anspruchsvolle Aufgabe, schließlich handelt es sich fast ausschließlich um zweiflügelige Balkontüren mit einer Rahmenhöhe von bis zu 3,14 Metern! Um eine besonders schöne Oberfläche zu erzielen, setzen Winkler und seine zehn Mitarbeiter dafür auf Lacke von ADLER. Wobei der Chef stets mittendrin statt nur dabei ist: Er packt mit an, will ganz genau wissen, wie seine neue Anlage läuft, was sich noch verbessern lässt. An den bestehenden zwei Spritzständen sind dafür nun Kapazitäten für kleinere Aufträge in allen erdenklichen Farbtönen frei. Winkler weiß eben, wie man Kundenwünsche erfüllt.

 

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