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Mit Wagen die Fahrt in die Zukunft wagen

Zirkusduft und Jahrmarktluft. Zuckerwatte und Popcorn. Kinderjauchzen und Drehorgelklänge. Und mittendrin: Dieser wunderbare, nostalgische Wagen!


06.06.2016

Handgefertigte und gedrechselte Räder, glänzende Oberflächen, fein zieselierte Details. Ein Meisterstück der Zunft, bei dessen Anblick der Besucher sich in frühere Zeiten zurückversetzt fühlt: Als Wagen und Kutschen noch das Straßenbild prägten und Wagner ein Job mit Zukunftsaussichten war. Und heute? Ist die Wagnerei eine fast vergessener Beruf, ein aussterbendes Handwerk, ein Relikt aus alten Zeiten. Oder? Achim Brohm schüttelt den Kopf. Er ist Wagner. Einer der letzten in Deutschland. Und er hat es geschafft, das alte Traditionshandwerk neu zu beleben. Seine handgefertigten Wagen sind in der ganzen Welt gefragt. Ob Currywurstwagen oder Brauwagen, als Cocktailbar am Hotelstrand oder als fahrbare Feuerzangenbowle – die liebevoll gestalteten „Odenwälder Marktwagen“ punkten mit Stil, Eleganz und Perfektion bis ins kleinste Detail.

AM ANFANG IST DAS RAD

In der kleinen Werkstatt im idyllischen Brombachtal in Hessen beginnt jeder Wagen mit dem Herzstück: dem Rad. Brohm bearbeitet das Holz, wie er es von seinem Großvater gelernt hat. Meist kommt Esche zum Einsatz, manchmal auch Akazie. Gemeinsam ist dem Material, dass es höchsten Beanspruchungen standhalten muss. „Wir liefern ja auch in den asiatischen und südamerikanischen Raum. Dort ist die hohe Luftfeuchtigkeit eine enorme Herausforderung“, betont Brohm. Deshalb war er auf der Suche nach einer besonders beständigen Lackierung. Und wurde beim Tiroler Lackhersteller ADLER fündig. „Seit kurzem verwenden wir für alle Holzteile den Protor-Aufbau und sind begeistert“, schildert der Wagner. Protor? Ist das nicht ein Haustürenlack? Ja, genau – aber gerade dadurch eignet er sich bestens für diese zugegebenerweise etwas exotische Anwendung. Auch Haustüren müssen ja bekanntlich einiges aushalten: Sonne, Regen, Hagel, Schlüsselkratzer, Fußtritte… und ein Wagen macht gewiss nicht weniger mit. „Mit dem ADLER-Außendienstmitarbeiter Stefan Hecht haben wir hier einen Top-Ansprechpartner, der uns bei allen Fragen optimal beraten und weitergeholfen hat“, lobt Brohm. Den ersten ADLER-lackierten Marktwagen hat er kürzlich in den Europapark nach Rust geliefert. Das glänzende Eschenholz im Farbton Katalonien harmoniert prächtig mit den leuchtend roten Metallteilen. Hinter der nostalgischen Fassade verbirgt sich allerdings ein topmodernes Innenleben mit Elektrogrill und Warmhalteplatten, Kühltheken und Ausschanktechnik. Wie jeder Wagen von Brohm ist der Neuzugang in Rust ein echtes Unikat, das genau nach den Wünschen des Kunden gefertigt wurde. Rund 400 Arbeitsstunden waren fällig, bis Brohm dem Wagen das abschließende Brandzeichen aufdrücken konnte. Mit einem kleinen Rad in der Mitte. Das Rad – der Anfang und das Ende! 

 

Zum Produktkatalog: ADLER Protor-Haustürenlacke

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