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Roboterlackierung und ADLER: Heiss produziert Fenster á la carte

Die Fa. Heiss Fensterbau in Südtirol hat investiert - in einen Neubau und einen Lackier-Roboter, der Flexibilität und Individualität garantiert.


18.06.2012

Von Bozen geht es in ein enges, dicht bewaldetes Tal, das Sarntal. Durch jede Menge Tunnel, über jede Menge Kehren. Das Ziel ist aber keine idyllische Alm, sondern der hochmoderne Fensterbaubetrieb Heiss Fenster GmbH. Inhaber Peter Heiss hat sich beim groß angelegten Neubau wieder für den Heimatstandort entschieden – und für ein klimaaktives Gebäude mit zukunftweisender Technik. Das Glanzstück ist die Lackieranlage mit einem CMA-Roboter, der Qualitätslacke von ADLER verarbeitet. 

FLEXIBEL UND SCHNELL

Perfekt fügt sich das Gebäude mit Lärchenfassade in die Bergwelt und doch verbirgt sich hinter ihr der modernste Betrieb des Tales. Seit Anfang 2011 fertigt Heiss hier 6.000 Holz- und Holz-Alu-Fenster pro Jahr – ein jedes „á la carte“, also individuell nach Kundenwunsch. Diese Arbeitsweise erfordert vor allem eines: Flexibilität. Automatische Lackierung in einer Hub-Anlage kam für Peter Heiss deshalb nicht in Frage. Er hat sich stattdessen für einen Roboter entschieden, der Form und Größe jedes Fensters automatisch einliest und die Teile individuell lackiert. „Der Roboter-Arm von CMA hat für unsere kleinen Kommissionen von weniger als 10 Stk. zwei große Vorteile: Der Farbwechsel geht schnell und Farbverlust ist klein, so bleiben wir flexibel“, sagt Peter Heiss. Für die Rückgewinnung sorgt eine Coolac-Wand, das Lackmaterial lässt sich wiederverwenden.

EIN MANN UND SEIN ROBOTER

In der Lackiererei arbeitet dank der Unterstützung vom Roboter nur ein Mann. Christian Locher ist seit 11 Jahren im Betrieb und sorgt dafür, dass nur makellos lackierte Fenster beim Kunden ankommen. „Mit dem Roboter spare ich unheimlich viel Zeit“, sagt er. „Während er lackiert, kann ich etwas anderes machen, schleifen oder fluten zum Beispiel. Nur mehr Einzelpositionen lackiere ich mit der Hand.“ Auch das ist ganz unproblematisch, denn die Handspritzpistole ist an die gleiche Lackversorgung angeschlossen wie der Roboter. Es gibt drei Farbkreisläufe: für Brauntöne, für Weißtöne und für alle Sonderfarbtöne. Ein Farbwechsel dauert 15 Minuten.

Heiss Fenster hat zusammen mit ADLER zwei eigene Farbfächer entwickelt, die den Vorlieben der Kunden entsprechen. Einer davon mit lasierenden und deckenden Aufbauten, der andere speziell für Holz-Alu-Fenster mit den einzigartigen Beschichtungen, die ADLER hier zu bieten hat: Aquawood Lärchenöl oder Aquawood Softfeel beispielsweise, die im Innenraum für ganz natürliche Holzoptik und -haptik sorgen. „Solche Beschichtungen sind für uns sehr wichtig, denn Oberfläche, Design und Ästhetik spielen im Fensterbau eine immer größere Rolle. Ich habe mich aber auch deswegen für ADLER-Lacke entschieden, weil Außendienst und Techniker von ADLER mich in der Umbauphase und bei der neuen Roboterlackierung so gut unterstützt haben“, sagt Inhaber Peter Heiss.

Jetzt bedient Christian Locher den CMA-Roboter problemlos. „Aber man muss schon Ahnung von der Materie haben, einen aus dem Büro könnten wir nicht hierher stellen“, lacht er. Er programmiert beispielsweise Spritz-Abstand und Schichtstärke und hat auch erst mit der Erfahrung gelernt, welche Düsen für welchen Lack die richtigen sind. 

Insgesamt sind Lackierer, Geschäftsführer und alle Kunden mit der Entscheidung für ADLER-Lacke und Roboterlackierung rundum zufrieden – und der Fensterbauer aus dem Sarntal geht mit seinen perfekten Oberflächen einer rosigen Zukunft entgegen.

 

Zum Produktkatalog: ADLER Fensterbeschichtungen

Pressekontakt
Claudia M. Berghofer
Tel.: +43 5242 6922-231
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Mag. Stefanie Tobon Nova
Tel.: +43 5242 6922-232
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