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Weniger Winterbauschäden - Weshalb Fenster mehr Grip brauchen können

Wieso wechselt ein renommierter Fensterhersteller plötzlich den langjährigen Lieferanten seiner Oberflächensysteme? Man habe seit der Umstellung auf ADLER-Beschichtungssysteme spürbar weniger Baumängel als vorher, weil die Oberflächen robuster seien, sagt Juniorchefin Steffi Zizlsperger von Z-Fenster.


12.05.2014

Dass ihre Meinung in der Männerdomäne Bautischlerei etwas zählt, beweist schon die Tatsache, dass sie trotz ihrer Jugend von Kollegen zur Innungsmeisterin gewählt wurde. DI Stefanie Zizlsperger, oder kurz „Steffi“, wie alle die Juniorchefin rufen, ist die fünfte Generation des seit 1881 in Herrenwahlthann/DE bestehenden Familienunternehmens. Sie scheint ihr Handwerk zu verstehen. Denn die 85 Mitarbeiter, welche sie an der Seite ihres Vaters Alfons als Betriebsleiterin dirigiert, produzieren Hauseingangstüren, Fenster und Hebe-Schiebetüren von hoher Güte.

EINFACH DAS BESSERE PRODUKT

Erst vor zwei Jahren habe man bei Z-Fenster erstmals einen Versuch mit Lacken von ADLER, Schwaz, gestartet: „Wir wechseln normalerweise unsere Lieferanten nur selten. Aber ADLER hatte einfach das bessere Produkt.“ Zuvor habe man schon seit einiger Zeit nach einer robusteren Beschichtung für die Hauseingangstüren gesucht, erzählt Zizlsperger: „Wir haben dann Muster mit dem ADLER-Protor-System gespritzt und die Kratzfestigkeit verglichen. Die Oberfläche ist deutlich härter als bei herkömmlichen Beschichtungen.“ Praktisch bedeute das spürbar weniger Bauschäden: „Die Protor-Beschichtung lässt sich selbst mit einem Schlüssel kaum zerkratzen. Die langlebige Oberfläche ist natürlich auch ein gutes Verkaufsargument.“ Seither hätten die markant gelben Farbdosen aus Österreich das Unternehmen erobert, schmunzelt sie.

KAUM NOCH WINTERBAUSCHÄDEN

Seit Herbst setzt Z-Fenster im Rahmen eines Praxistests eine Zweikomponenten-Zwischenbeschichtung von ADLER ein. Aquawood Isogrip HighRes soll auf der fensterbau/frontale einem breiten Fachpublikum vorgestellt werden. „Die Zweikomponentenverarbeitung bedeutet zwar etwas mehr Aufwand, aber was man dabei gewinnt, wiegt das bei Weitem auf“, berichtet Zizlsperger von ihren praktischen Erfahrungen. „Winterbauschäden haben wir seither so gut wie keine mehr, welcher Fensterhersteller wünscht sich das nicht?“ Gegen die unvermeidliche Baufeuchte wird meist „trockengeheizt“ – natürlich ohne zu lüften. Die dabei entstehende Feuchtigkeit diffundiert dann in Richtung Kälte, was für die Oberflächenbeschichtung eine enorme Belastung bedeutet. Das kann sogar so weit gehen, dass sich Kondenswasserblasen bilden, welche die Schicht abheben können. „Auf die Umgebungsbedingungen von Winterbaustellen haben wir keinen Einfluss“, sagt Zizlsperger, „das sind Reklamationen, für die man gar nichts kann.

Die neue Zwischenbeschichtung weist hohe Nasshaftungswerte auf, die genau das verhindern sollen. Sie unterbindet aber nicht nur wirksam Schichtabplatzungen durch zu hohen Dampfdiffusionsdruck. Auch andere Schwachstellen, wie Durchfeuchtungen im Glasfalz oder witterungs- und alterungsbedingtes Abblättern, werden wirksam verringert, wie Langzeit-Freilandversuche bewiesen haben. Dementsprechend empfiehlt ADLER, besonders exponierte Bauteile, wie Fensterläden, mit der Isogrip-Zwischenbeschichtung auszurüsten. „Das 2K-Material lässt sich sehr einfach spritzfertig ansetzen und es ist gut schleifbar, die Oberflächen werden sehr schön“, ist sie begeistert.

DER SERVICE STIMMT

Ein weiterer guter Grund für ADLER sei für sie der gebotene Service, meint Zizlsperger: „Die Anwenderberatung ist kompetent und, wenn man etwas braucht, steht binnen kürzester Zeit der gelbe Lkw vor der Tür.“ Z-Fenster besitzt seit jeher eine eigene Farbmischanlage, um die für einzelne Türblätter benötigten Kleinmengen rationell anzumischen: „Seit wir mit ADLER arbeiten, wäre das eigentlich nicht mehr nötig. Selbst wenn ich nur eine kleine Dose brauche, ist sie am nächsten Tag da“, ist sie von diesem Kundendienst angetan. „Wir sind sehr zufrieden, weil für uns alles stimmt – Produkt, Innovation und Service. Das sieht nach einer guten Geschäftsverbindung aus“, lächelt sie.

 

Quelle: Robert Kittel, www.timber-online.net

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