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Bauen mit Geschichte: Hotel im Wiener „Palais Hansen“

Bauen mit Geschichte: Hotel im Wiener „Palais Hansen“

Die Ringstraße ist das Symbol für Wien, für den Glanz des Kaiserreichs, für österreichische Kultur. Kaiser Franz Josef I. hat ihre Entstehung persönlich verfügt. Heute ist sie Teil des Weltkulturerbes und Namensgeberin für einen eigenen Architekturstil – den „Ringstraßenstil“. Eines der prägenden Gebäude des Abschnittes „Schottenring“ ist das Palais Hansen, ein Prachtbau im Stil der Neorenaissance. Es wurde von Theophil Hansen anlässlich der Weltausstellung im Jahr 1873 als Hotel entworfen, aber nie als solches genutzt. Bis jetzt.

DENKMALSCHUTZ, STILBEWUSSTSEIN, KOMFORT

In den vergangenen beiden Jahren wurde das Ringstraßen-Juwel Palais Hansen sanft umgebaut, um wieder seiner ursprünglichen Bestimmung gerecht zu werden. Das Erbe von Theophil Hansen trat der Architekt Boris Podrecca an. Auf 25.655 Quadratmetern ist durch diese Revitalisierung in dem denkmalgeschützten Gebäude das Kempinski-Hotel Palais Hansen mit 152 Zimmern, zwei Restaurants, einer eleganten Night-Bar und ausgedehntem Spa-Bereich entstanden. Im vierten Obergeschoß und im Dachgeschoß wurden außerdem 17 exklusive Penthäuser gebaut, darunter vier in Verbindung mit den prächtigen Kuppeln im Mittelteil des Palais. Denkmalschutz, Stilbewusstsein und exklusiver Komfort für die zukünftigen Gäste waren die Leitmotive bei der Entstehung.

VIELE ADLER-KUNDEN IM EINSATZ

Verantwortlich für den Bau war die PORR AG. Bei der Eröffnung sagte PORR-Generaldirektor Karl-Heinz Strauss: „Die Vorgaben des Denkmalschutzes sowie die Größe des Projekts bargen viele Herausforderungen. Ich möchte dem Team vor Ort gratulieren, das mit viel Know-how, Professionalität und Kreativität an die Sache herangegangen ist, um allen Anforderungen gerecht zu werden.“ Unter diesem Team von ausführenden Handwerksbetrieben waren auch mehrere ADLER-Kunden und so kommt es, dass Lacke und Beschichtungen aus Tirol im Palais Hansen vielerorts zum Einsatz kamen:

FENSTER AUS FICHTE

So hat beispielsweise der Mühlviertler Fensterbauer Hessl die unzähligen Fenster für das große Palais gefertigt. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ein besonders sensibler Faktor! Die Fenster sind aus Fichte. Holz ist der älteste bewährte Baustoff für Fensterrahmen und ein besonders langlebiger – speziell, wenn er von hochwertigen ADLER-Fensterbeschichtungen geschützt wird, wie es beim Palais Hansen der Fall ist. Auch die perfekte Anpassung der Farbe an die historische Fassade war für die Firma Hessl mit einem Partner wie ADLER kein Problem.

BADEZIMMERMÖBEL MIT PERLGLANZ

Ein weiteres Beschichtungs-Highlight hat die Tischlerei Valijan aus Sofia, Bulgarien, für das Hotel gefertigt. Für die Badezimmerschränke war ein ganz besonderer Perleffekt gewünscht, den der Inneneinrichtungsprofi mit Lacken von ADLER realisiert hat. So ein Effekt erfordert einen etwas aufwändigeren Aufbau auf fein geschliffenen MDF Platten: Zwei Schichten ADLER PUR-Isofill für einen perfekten Untergrund, eine farbgebende Schicht ADLER Pigmopur im RAL-Farbton 1013, Perlweiß, eine Schicht ADLER Perleffekt sowie eine farblose, glänzende Deckschicht mit ADLER Legnopur im Glanzgrad G70 führten zum schillernden Ergebnis, wie es sich für ein echtes Palais gehört.

Rundum ist das Kempinski-Hotel Palais Hansen ein schillernder Ort geworden, an dem Gäste aus aller Welt den großen Wiener Glanz aus Kaisertagen wieder aufleben lassen können und dabei ganz modernen Luxus genießen. In Wien residieren wie Sissi und Franz – was kann es Schöneres geben?

Projekt Fakten
Objekt
Palais Hansen, Wien
Bauherr
PORR AG
Verwendete Produkte

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