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Landhaus Innsbruck

Bäume für Beamte, Arbeiten im Grünen

Landhaus Innsbruck

ATRIEN ERZEUGEN MEDITERRANES FLAIR

Im alten Rom war das Atrium der zentralste und wohl kommunikativste Raum eines Wohnhauses. Warum nicht auch im modernen Tirol? Warum nicht auch in einem Bürogebäude?

 

Das dachten sich wohl die Architekten Tom Frank und Tilman Probst von fpa architekten bei ihrem Entwurf des „Landhaus 2“ in Innsbruck: Im zweiten Verwaltungsgebäude der Tiroler Landesregierung haben sie nicht weniger als drei Atrien eingeplant.

 

Der Entwurf überzeugte, im Herzen von Innsbruck entstand ein hochmoderner Bau: 380 Arbeitsplätze in einem Bürogebäude, das von außen nicht erahnen lässt, welch mediterranes Flair im Inneren herrscht.

GEWÄCHS

Hinter der fast kühl wirkenden, geschlossenen aluminiumverkleideten Außenfront dominiert Offenheit: Die verschiedenen Abteilungen gruppieren sich um die drei überglasten Atrien – die knapp 20 Meter hohen, beeindruckenden Lichthöfe signalisieren Klarheit und Transparenz und punkten dabei auch mit Wirtschaftlichkeit: Sie machen sich perfekt als Temperaturpuffer, um Energiekosten für Heizung oder Kühlung zu sparen.

 

Reichlich Tageslicht gelangt in die Büros – und auch der eine oder andere neugierige Blick der Besucher: Die „bürgernahe Verwaltung“ wird damit optisch umgesetzt. Die Bediensteten genießen dafür eine atemberaubende Aussicht: Auf einen Pflanzencocktail, den in einem Bürokomplex wohl niemand vermuten würde: Subtropische Lianen, Kletterpflanzen, Kamelien, Flachs und Farne. Spektakuläres Pflanzenhighlight sind drei Flaschenbäume – jeweils 10 Meter hoch und knapp eineinhalb Tonnen schwer.

 

Mittelmeerfeeling mitten in den Alpen – direkt vor der Bürotüre: Genau diese lässt sich nach Belieben auf- und zuschieben und holt die Atrium-Atmosphäre ins Amt.

GEHÖLZ

Die raumhohen Holz-Alu-Fenster und Schiebetüren aus Lärche hat das Innsbrucker Traditionsunternehmen Huter & Söhne gefertigt. Ein Großauftrag: knapp 500 Fenster und 200 Türen! Durchschnittlich 15 Mitarbeiter – in Spitzenzeiten sogar 30 – waren mit der Produktion beschäftigt. „Vor allem die Anbringung der Hebeschiebetüren war aufwändig und kompliziert“, erklärt Klaus Klinar, Abteilungsleiter der Tischlerei. „Die Elemente wurden vor die Fassade gesetzt – dadurch war eine Spezialmontage notwendig.“

 

Alles andere als kompliziert war dafür die Wahl der richtigen Beschichtung: „Wir sind seit Jahren ADLER-Kunden, die 1a-Qualität überzeugt uns.“ Auf die Landhaus-Lärche wurde Aquawood Lärchenöl aufgetragen – es sorgt für eine prägnante, natürliche Holzoptik und besten Schutz. Und bringt den rötlich-warmen Schimmer der Fenster und Türen perfekt zur Geltung. Die Leichtigkeit des Südens mitten im Büroalltag. Ein Klima - fast ein bisschen wie in Rom.

Projekt Fakten
Objekt
Landhaus 2 - Innsbruck
Bauherr
Land Tirol
Verwendete Produkte
Planer
frank & probst architekten
Fertigstellung
2005
Ausführende Firmen
Huter & Söhne

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