Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen.
OK

Heimelige Werkstatt

Schwellen überwinden mit Licht und Holz

Heimelige Werkstatt

Ein Hinterhof. Eine Autowerkstatt. Öl, Dreck, Lärm. Nein, das stimmt nicht ganz. Hinterhof – ja, Autowerkstatt – ja, aber. Denn was von außen immer noch wie eine KFZ-Halle aussieht birgt innen eine große Überraschung. Jetzt befindet sich dort das sensationelle Büro des Architekten Wladimir Goltnik und seines neunköpfigen Teams.

ZWEI ESSENZIELLE SUBSTANZEN

An der Ecke Dominikanergasse/Elisabethinergasse in Graz empfängt den unbedarften Besucher folgendes Bild: Abbröckelnder Putz, ein alter, kaputter Türstock, abgelatschte Holzbretter am Boden. Doch der erste Eindruck täuscht. „Wie so oft im Leben, muss man zuerst eine Schwelle überwinden, um etwas zu erreichen“, erklärt Wladimir Goltnik, warum der Eingangsbereich unrenoviert blieb. Doch für all jene, die die Schwelle überschreiten, eröffnet sich dahinter eine zukunftsweisende Büroarchitektur, die von zwei essenziellen Substanzen lebt: Holz und Licht.

EIN ERFÜLLTER TRAUM

„Mit der Adaption einer ehemaligen Autowerkstatt zu einem Büro ist für mich als Architekt, man kann es wohl sagen, ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen“, sagt Wladimir Goltnik. „Nämlich in einem Hinterhof, in einem lichtdurchfluteten Raum, arbeiten zu können.“

 

Es sei die Möglichkeit gewesen, im Rahmen des vorgefundenen Raumes und unter den gegebenen Bedingungen, selbst herzeigbaren Raumausdruck zu schaffen, die ihn gereizt habe, erzählt der Architekt weiter. Das vorhandene Dach bot bereits eine verlockende Holzstruktur, allerdings im Verborgenen. Goltnik hat die statische Holztragkonstruktion freilegen lassen und die schiefen und schrägen Raumteiler aus sägerauem Fichtenholz für die weiteren raumbildenden Maßnahmen verwendet.

 

Die dadurch entstandenen Räume teilen und verbinden gleichzeitig. „Man könnte sagen, dass die Räume fast kathedralenartigen Charakter erhalten“, sagt Goltnik. Die großflächige Holz- und Glaselemente verwandeln den gesamten Raum in eine Raumskulptur, die sich in den verschiedenen Tageslichtnuancen lebendig verändert. Zu verdanken ist das dem 25 Meter langen Oberlicht, das mit einer Leimbinderunterkonstruktion erneuert wurde.

VIELE SCHÖNE JAHRE

Wo sich so viel Licht und Holz treffen, entsteht ein herrlich natürliches Raumklima und eine angenehme Atmosphäre. Aber es ist auch so, dass das viele UV-Licht das Holz altern lässt. Es dunkelt und vergilbt – und das auch noch ungleichmäßig, je nach Stärke und Dauer des Lichteinfalls.

Das bei seiner Raumskulptur in Kauf zu nehmen, kam für Wladimir Goltnik nicht in Frage. Er entschied sich für eine unsichtbare Beschichtung von ADLER, die das helle Fichtenholz auf Dauer so schön erhält wie am ersten Tag. Lignovit Interior UV 100 wirkt wie eine Sonnencreme und verhindert, dass das UV-Licht das Holz angreift. Die Lasur auf Wasserbasis ist stumpfmatt eingestellt, wodurch das natürliche Erscheinungsbild des Holzes erhalten bleibt – vor allem wenn sie wie bei Goltnik farblos zum Einsatz kommt.

 

So können sich der Architekt und sein Team auf viele Arbeitsjahre voll Licht, voll natürlicher Schönheit und angenehmen Holzduft freuen. Eine Atmosphäre, in der sicher noch viele Ideen für eine menschenfreundliche Architektur zum Leben entstehen werden.

Projekt Fakten
Objekt
Büro des Architekten Wladimir Goltnik
Bauherr
Architekt Goltnik
Planer
Architekt Goltnik

Zum ADLER Online-Shop: