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Mozarts Geburtshaus

Möbelmagie statt Museumsmief

Mozarts Geburtshaus

 HAUS VOLLER MUSIK

An dieser Adresse bewegen sich die wenigsten vorbei. Keine japanische Touristengruppe, keine Schulklasse, und erst recht kein Musikfreund und Opernliebhaber. An der Getreidegasse 9. Ein prächtiges Haus mitten in der Salzburger Altstadt. Mozarts Geburtshaus. Unübersehbar: Sonnengelb mit goldener Schrift. Ein Haus voller Musik. Voller Menuette und Melodien.

 

Voller Mozart. 26 Jahre hat das musikalische Genie hier mit seiner Familie gelebt. Und sein Geist ist in jedem Winkel zu spüren. Ganz unten in Form von Souvenirs wie Mozartlikör oder Mozarttassen, in den drei darüber liegenden Stockwerken hat die Internationale Stiftung Mozarteum das Haus als Museum eingerichtet.

RUBINROTE SINFONIE

Eine perfekte Komposition ist vor allem das 2. Stockwerk: Thomas Wizany, Architekt und Karikaturist, hat dort eine Ausstellung über das Bühnenschaffen Mozarts inszeniert. Bei der Gestaltung der Ausstellung hat er Taktgefühl bewiesen.

 

Den schlichten Charme der historischen Räume – besonders die einfach verputzte Wand – wollte er bewahren. Gleichzeitig etwas schaffen, das zur Musik Mozarts passt. Das Bewegung symbolisiert: Rote, wellenförmige Elemente schlängeln sich durch die drei Räume und versetzen den Besucher mit jedem Schritt in musikalische Schwingung. Und bilden - im wörtlichsten Sinn - einen roten Faden. Ganz nebenbei erfüllt die Wellenform auch einen praktischen Zweck: „So konnten wir in den kleinen Räumen mehr Ausstellungsstücke unterbringen.“

FARBENFROHE AKZENTE

Diese „zweiten Wände“ beherbergen Vitrinen, Schubladen und Guckkästen für die Bühnenmodelle, die wertvollsten Ausstellungsstücke sind hinter Glas für die (und vor der) Nachwelt geschützt. Den tischlerischen Taktstock schwingt die oststeirische Firma Prödl.

 

Biegsame MDF-Platten wurden in (Wellen-)Form gebracht: „Was im Ausstellungsraum leicht und fließend ausschaut, war harte Arbeit. Aber die Mühe hat sich gelohnt“, erklärt Geschäftsführer Josef Prödl. Die Farbenwahl war eine „Bauchentscheidung“ des Architekten, den richtigen (Farb-)Ton trifft ADLER: Die Oberflächen wurden mit Pigmopur beschichtet, der eine hohe Deckkraft und perfekte Optik garantiert. Kräftiges Rubinrot, luftig-leichtes Türkis und edles Anthrazit spielen die erste Geige, für den stumpfmatten Effekt sorgt Legnopur G10 als Decklack.

VIRTUELLE VITRINE

High Tech-Highlight der Ausstellung sind drei begehbare Videostationen. Der Besucher „schlüpft“ darunter und erlebt die Umsetzung der Modelle auf der realen Bühne anhand von drei Opern-Produktionen. Außen klassisches Anthrazit, innen edles Gold: Das Bild-Ton-Erlebnis im privaten Theaterraum bekommt einen feierlichen Charakter. Und passt damit zum bewegenden Gesamteindruck: Möbelstücke und Musikstücke im Mozarthaus – ein sinnliches und schwungvolles Erlebnis für Augen und Ohren!

Projekt Fakten
Objekt
Mozarts Geburtshaus in der Salzburger Getreidegasse
Bauherr
Internationale Stiftung Mozarteum
Verwendete Produkte
Planer
Thomas Wizany
Ausführende Firmen
Firma Prödl

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