
Einem bayerischen Traditionsbetrieb modernes Flair zu verleihen - und dabei trotzdem dem ländlichen Stil treu zu bleiben. Diese hohen Ansprüche hat die Schreinerei Lackner, Erlstätt, unter einen Hut gebracht. Oder besser gesagt: unter ein Dach. Nämlich jenes des „Goriwirts“.
Der alteingesessene Gastronomiebetrieb in Chieming blickt auf eine mehr als 150-jährige Geschichte zurück. Und ist vielleicht gerade deshalb beim Schreinerunternehmen Lackner, das ebenfalls schon stolze 70 Jahre auf dem Buckel hat, auf besonderes Verständnis gestoßen. Familienbetriebe unter sich. Da durfte als Dritter im Bunde natürlich ADLER nicht fehlen – mit ganz speziellen Beizen und Lacken wurde dem Goriwirt ein völlig neuer Anstrich verpasst.
„Für den Komplettumbau wurden sogar eigene Farbtöne entwickelt“, schildert Herbert Lackner. 23 verschiedene Muster von ADLER Aqua-Style-Mischungen wurden vorgelegt, bis endlich ein den Hausherren zusagender Ton gefunden war. Doch nun punktet die Massiveinrichtung in Eiche und Ahorn mit einer eleganten, weißgrauen Nadelstreif-Optik. Dezenten Schutz garantiert die dreifache Schicht ADLER Legnopur G10. Für die handgehobelten Teile kamen ebenfalls ein spezieller Farbton, diesmal ADLER Positiv-Plus-Wachsbeize in schlichtem Braungrau, und ADLER Ceradur-Spritzwachs zum Einsatz.
Individualität war aber auch bei Planung und Design Trumpf. „Mehrere Bewerber hatten Stühle gebaut. Die Goriwirt-Gäste durften auf den mit Nummern versehenen Sesseln Probe sitzen und sich für ihren persönlichen Favoriten entscheiden“, schildert Lackner. Auch bei dieser „Anpassung“ konnte sich der Oberbayer durchsetzen. „Form und Sitzqualität waren einfach am besten“, schmunzelt er.
Ein ganz besonderes Auswahlprocedere durchlief auch das wohl wichtigste Utensil jeder Traditions-Gaststätte – der Stammtisch. Die Stammtischler wählten ihren persönlichen Bier-Untersatz aus drei Eichen aus. Der Traumkandidat wurde zu einem mehr als drei Meter langen, 85 Zentimeter breiten und fünf Zentimeter starken Prachtstück verarbeitet – ganze sechs Mann mussten es an seinen Bestimmungsort transportieren.
Bodenständig und ländlich auf einer Seite, elegant und zeitgemäß auf der anderen. Dieser Spagat ist gelungen – oder wie Herbert Lackner die Basis der langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem Wirtshaus und der Schreinerei in Worte fasst: „Die Zeiten haben sich geändert, der Einrichtungsstil hat sich geändert – aber der Ideenreichtum und die Qualität der Ausführung bleibt“.