Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen.
OK

Mobiler Ort

Blaues Wunder: viel Platz auf wenig Raum

Mobiler Ort

Sich wie die bezaubernde Jeannie an luxuriöse Strände oder hohe Berggipfel blinzeln, oder wie Captain Kirk einfach mit dem Beamer jeden Ort der Welt zu erreichen – ein uralter Traum der Menschheit. Und wahrscheinlich auch insgeheim der Traum von zwei jungen Grazer Architekten, die ihn auf ganz originelle Art und Weise Wirklichkeit werden lassen: Christian Reschreiter und Matthias Gumhalter zaubern ganz einfach Hotelzimmer dorthin, wo vorher keine waren – egal ob Donauufer oder Berggipfel. Das Motto lautet: „Das Maximum an Wohlbefinden durch ein Minimum an Mittel erreichen“. Der Name des futuristischen Projektes: Minimal Housing im Hypercubus.

MINIMALISMUS

Er bietet alles, was Reisende zum Wohnen brauchen: ein Bett, ein Bad mit WC, eine Küche, Wohnbereich und Stauraum. Soweit so gewöhnlich. Doch Christian Reschreiter und Matthias Gumhalter vom Architektur- und Design-Büro WG3 schaffen all das auf nicht einmal sieben Quadratmetern Grundfläche. Als hätte Jeannie ihre Zauberkräfte im Spiel, vergrößern diese sich allerdings auf fast 19 Quadratmeter Nutzfläche. Von außen ist dieses Zauberwerk ein blau leuchtendes Vieleck, innen ein hochmoderner Wohnraum und ein wahres Raumwunder. Keine Wand bleibt ungenützt, kein Millimeter wird verschenkt. Möglich machen das drei Ebenen, die nach Kinderzimmer-Hochbett-Manier die Höhe in Fläche verwandeln.

Auf Ebene 1 haben die Bewohner Bad und Toilette. Auch der Höhensprung zu Ebene 2 wird natürlich genutzt und verbirgt eine kleine Küche. Zwei Treppen höher, auf Ebene 2, eröffnet sich dann der erstaunlich großzügige Wohnraum, der frei gestaltet und genutzt werden kann. Von dort aus führt eine romantische Leiter zur Schlafebene mit französischem Bett. Stauraum für Gepäck und Platz für Elektrogeräte entdecken die Hypercubus-Bewohner unter der Ebene 2.

 

Bei allem Minimalismus ist die Ausstattung aber von höchster Qualität. Davon zeugt auch der Anstrich aus dem Hause ADLER. Die Architekten Gumhalter und Reschreiter sind auch gelernte Tischler. Dieser Traumberuf aus Kindertagen trägt sicher dazu bei, dass sie einen besonderen Sinn für hochwertige Oberflächen haben. Den hölzernen Innenraum schützt und schmückt deshalb Lignovit Interior UV 100 im elegant-weißen Farbton Mont Blanc 18. Für den stylishen violetten Farbtupfer in der „Küche“ und auf der Höhenstufe sorgt das starke ADLER-Purlack-Duo Pigmopur und Legnopur.

MOBILITÄT

Doch nicht nur das Innere ist genial: Abgesehen vom Raumwunder ist der Hypercubus nämlich auch ein „Ortswunder“. Denn er ist so etwas wie ein modernes Nomadenzelt – wo man ihn gerade braucht, stellt man ihn auf. „Der Vorteil des Hypercubus ist, dass man ihn auch dort verwenden kann, wo ein herkömmliches Hotel nie stehen könnte“, sagt Matthias Gumhalter. Nötig ist dafür nur die entsprechende Infrastruktur mit Wasser, Kanal und Elektrizität. In ganz außergewöhnlichen Fällen würde der Hypercubus sogar autark funktionieren: mit einem Wassertank und Solarenergie. Ein und dasselbe Hotelzimmer, sprich Hypercubus, kann also im Laufe des Jahres an verschiedenen Standorten eingesetzt werden – je nachdem wo gerade Saison ist und Bedarf besteht. Kein Wunder, dass schon zahlreiche Touristikanbieter großes Interesse angemeldet haben: Von Radweg- und Bergbahnenbetreibern bis zum Wiener Hotelbesitzer. Das WG3-Team will deshalb demnächst die Serienproduktion des Hypercubus starten. „Den Prototypen haben wir innerhalb von 2,5 Monaten geplant und gebaut. Klar, dass es da hier und dort noch einige Nachbesserung gegeben hat. Aber wenn wir in Serie gehen ist unser Hypercubus perfekt“, versprechen Reschreiter und Gumhalter stolz.

Projekt Fakten
Objekt
Hypercubus
Bauherr
Christian Reschreiter Matthias Gumhalter
Verwendete Produkte
Planer
Christian Reschreiter Mattias Gumhalter
Ausführende Firmen
Architektur- und Design-Büro WG3

Zum ADLER Online-Shop: