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10 Generationen Walter Fensterbau: Immer auf dem Weg Richtung Moderne

Die Firma Walter Fensterbau ist in Augsburg (D) ein Urgestein: Vor 300 Jahren hat Caspar Walter den Betrieb gegründet und bis heute ist er in Familienbesitz: Markus Walter führt das Unternehmen in der zehnten Generation, ohne Ausnahme ist es vom Vater an den Sohn übergegangen.


24.06.2014

So eine unternehmerische Erfolgsgeschichte ist nur möglich, wenn jede Generation mit dem Betrieb einen Schritt in Richtung Innovation und Moderne geht. Auch Markus Walter tut das, seit er vor 20 Jahren ins Familienunternehmen eingetreten ist. Zuletzt hat er in die Holzfenster-Produktion investiert und mit einer neuen Oberflächen-Anlage von Range & Heine, inklusive Spritzroboter von CMA und Lacken von ADLER, neue Maßstäbe in der Lackierung gesetzt.

OBERFLÄCHEN ZUM VERLIEBEN

Im Jahr 1962 hat Walter das erste Holz-Alu-Fenster Augsburgs gebaut. Seither hat dieser Bereich eine lange und wichtige Tradition im Unternehmen. „Wir haben uns unter anderem für Lacke von ADLER entschieden, weil ADLER wie wir ein Familienunternehmen ist; aber auch,  weil wir für Holz-Alu die innovativsten Produkte und trendigsten Farbtöne bekommen; das spritzfertige Lärchenöl etwa oder den Aquawood Natureffekt. Der erste Auftrag, den wir mit ADLER-Beschichtungen gemacht haben, waren die Eichenfenster für mein eigenes Haus“, erzählt Markus Walter. Seine Freundin hatte sich einfach sofort in den lasierenden Farbton  „London“ verliebt.

Ein weiterer wichtiger Grund für die Umstellung war, dass der Lack perfekt auf die Anlage eingestellt sein muss. ADLER kümmert sich darum. „Für uns ist außerdem der Bauelemente-Handel eine wichtige Sparte, die wir noch ausbauen wollen. Und Tischlern, die ihren Kunden Walter-Fenster verkaufen, müssen wir handwerklich perfekte Holzfenster bieten. Mit diesen Oberflächen tun wir das, die können mit Möbel-Oberflächen mithalten, und ADLER ist unter Tischlern ein sehr guter Name“, sagt Walter.

WENIGER ARBEITSAUFWAND, HÖHERE STÜCKZAHL

Für die neue Lackieranlage ließ Markus Walter den Holzfenster-Bereich vergrößern. Jetzt bietet er genug Platz für die Flutanlage, den Spritzroboter und die Trockenstraße. 30 bis 40 Holzfenster schafft die Anlage pro Tag – das sind mehr als vorher. Der Spritzaufwand ist dagegen gesunken: Die Herren Quazim und Fatmir, programmieren jetzt den Roboter, kümmern sich um den Zwischenschliff und kontrollieren die Oberfläche penibel. Sie arbeiten sehr gern mit dem Roboter und ADLER. „Das Lärchenöl ist top und es gibt so viele schöne Farben bei der Dickschichtlasur! Das freut die Kunden sicher“, sind die beiden überzeugt. Für einen Farb- bzw. Produktwechsel brauchen sie maximal 20 Minuten. Sie lackieren bei reinen Holzfenstern 60 bis 70 Prozent deckend, vor allem weiß, denn Walter liefert viel für denkmalgeschützten Objektbau.

EFFEKTIVER ABLAUF

Grundiert wird am Einzelstab, dann wird gedübelt und verleimt und die fertigen Rahmen werden zweimal vom Roboter gespritzt – die Zwischenbeschichtung und die Deckschicht. Zwischen den beiden Aufträgen fahren die Trassen durch die mit sechs Ventilatoren belüftete Trockenstraße. Nach drei bis vier Stunden ist die ADLER-Grundierung trocken, die beiden Mitarbeiter können am hängenden Rahmen zwischenschleifen, weil sich die Trasse absenken lässt, und dann geht es in die zweite Runde zum Roboter. Ein Scanner misst die Rahmen bei der Einfahrt in die Anlage ab, sodass der Roboter millimetergenau weiß, wo er zu lackieren hat.

„Mit diesem Ablauf konnten wir den Arbeitsaufwand verringern und die Stückzahl erhöhen“, freut sich Betriebsleiter Herbert Höß. Er und Markus Walter, sind überzeugt, dass Holzfenster im Aufwind sind. „Die Elemente werden immer größer, der Trend in der Architektur geht zu viel Licht, also große Glasflächen. Da stößt der Kunststoff irgendwann an seine Grenzen. Hier sind harte Hölzarten gefragt, wie Eiche, und die ist zurzeit ohnehin todschick, auch im Möbelbereich." Die Firma Walter ist jedenfalls gut aufgestellt für den Weg in die nächsten 300 Jahre und zehn Generationen. Mit Innovationsgeist und ADLER als Partner hat sie die Weichen dafür gestellt.

 

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