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Praxistipps für die Spritzkabine

Vom Profi für Profis:

ADLER-Experte Walter Streiter informiert darüber, wie die Arbeitsbedingungen durch den Einsatz hochwertiger Filter verbessert werden können.

 


30.11.2016

GITTERROSTABDECKUNGEN ERLEICHTERN DAS REINIGEN

Spritzkabinen sind mit Absaugeeinrichtungen ausgerüstet, die ein Austreten von Spritz- und Sprühnebeln aus dem Arbeitsbereich verhindern. Die Spritzkabine ist daher fast immer mit einem Gitterrost mit Absaugung ausgestattet. Hier empfiehlt ADLER den Einsatz eines Kunststoffgitters, das einfach über den Gitterrost der Spritzkabine gesteckt werden kann und somit die Verschmutzung durch Lacknebel verhindert.

 

HOCHWERTIGE KARTONFILTER VERBESSERN DIE ARBEITSBEDINGUNGEN

Für die Zuluft- und Abluftfilter empfehlen wir Andreae® Kartonfilter mit asymmetrisch gefalteten, gelöcherten und an den Falzen geklebten Oberflächen. Dadurch wird der mit Farbpartikeln beladene Luftstrom gezwungen, mehrfach seine Richtung zu ändern, wobei die Partikel durch die Luft, die nachströmt, aufgehalten werden. Sobald sich die Farbpartikel also in der Absetzkammer festgesetzt haben, befinden sie sich in einer “Sackgasse” außerhalb des Luftstromes.

 

Der Kartonfilter ist besonders horizontale und vertikale Spritzkabinen konzipiert. Aufgrund seines V-förmigen Aufbaus und der versetzt angeordneten Perforation wird das Overspray zurückgehalten und somit eine Schutzwirkung erreicht, die 4-6 Mal über den klassischen Filterarten liegt (Glasfaser-, Papierfilter). Diese Kartonfilter verfügen nicht nur über eine sehr hohe Speicherfähigkeit sondern besitzen auch eine hohes Lebendauer, die bis 7 Mal grösser als andere Filtertypen auf dem Markt ist.

 

Andreae® Kartonfaltenfilter sind außerdem flammhemmend ausgerüstet. 

 

RECHTZEITIGE FILTERWECHSEL REDUZIEREN DIE BRANDLAST

Ein anstehender Filterwechsel wird gewöhnlich über die sinkende Absaugeleistung erkannt. Grundsätzlich sollte das Filtermaterial dann ausgetauscht werden, wenn pro m2 Filtermaterial ca. 2-5 kg an Lackfestkörper abgeschieden worden sind. Ein höherer Grad an Abscheidemengen erhöht die Brandlast signifikant. Der Kartonfilter setzt sich aufgrund seines hohen Schutzwirkungsgrades mehr und mehr auf dem Markt durch.

 

DER RICHTIGE FLÄCHENFILTER VERRINGERT DIE STAUBKONZENTRATION

Der Filter unter dem Kartonfilter besteht aus einem Hochleistungsvliesstoff und ist so aufgebaut, dass er ein Optimum an Filterleistung und Staubspeichervermögen bei niedriger Druckdifferenz erreicht. Die Matte ist haftaktiv und bietet Sicherheit gegen Staubdurchbruch. Die Flächenfilter gibt es sowohl für lösemittelbasierte Lackierarbeiten als auch speziell für Spritzarbeiten mit wasserbasierten Lacken. Der blaue Flächenfilter, der aus aus sehr feinen Glasfasern besteht, bringt insbesondere für die Verarbeitung von Wasserlacken eine erhöhte Filterwirkung.

  

ATEMSCHUTZ STATT ATEMLOS

Zum Schutz vor Aerosolen muss grundsätzlich immer ein geeigneter Atemschutz beim Spritzen getragen werden, da die Grenzwerte für Staub und gesundheitsschädigende Stoffe überschritten werden können. Werden Augen und Atemwege häufig schon durch entsprechende Maßnahmen geschützt, wird gerade das Tragen eines Lackieranzugs oftmals vernachlässigt. Ein großer Fehler: Denn die Haut ist das größte menschliche Organ und nimmt die gesundheitsgefährdenden Stoffe auf – ohne dass man es merkt. ADLER empfiehlt daher einen zertifizierten Einweg-Overall, der die genannten Anforderungen erfüllt und vor Stäuben, flüssigen Chemikalienspritzern und Dämpfen in der Lackierkabine schützt.

 

ADLER-Experte Walter Streiter steht für Fragen gerne zur Verfügung: walter.streiter@adler-lacke.com

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