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Projekttag Chemieverfahrenstechnik

Angehende Chemieverfahrenstechniker von der Fachberufsschule St. Nikolaus schnupperten einen Tag lang im ADLER-Werk und erfuhren, welche Verfahren die Lackproduktion erst ermöglichen.


09.12.2013

Grundlegende physikalische und chemische Prinzipien sind es, die auch bei der

Produktion von Flüssiglacken eine Rolle spielen. „Wenn Sie diese Prinzipien kennen, dann können Sie damit sehr viele andere Dinge verstehen und entwickeln“, legte Dr. Rössler den fünf Lehrlingen ans Herz. Er erklärte beispielsweise, was Elefant und Maus mit der Lackproduktion zu tun haben – nämlich das Prinzip von Wärmetausch und Energieaufwand; oder wann im ADLER-Werk die Chemiker von den Verfahrenstechnikern abgelöst werden;

nämlich in dem Moment, wenn im Labor entwickelte Rezepte in die Produktion gehen und dort in großem Stil das gleiche Ergebnis erreicht werden muss wie im „Reagenzglas“ sozusagen. Scale-Up nennt man diesen Prozess. Das Problem dabei ist: Es funktioniert nicht mit einer einfachen 1:100-Rechnung, da sich nicht nur die Menge vergrößert, sondern sich auch die Verhältnisse verschieben – zum Beispiel das Verhältnis von Produktionsbehälter und Rührstab.

 

All diese spannenden Vorgänge und Prinzipien konnten die jungen Besucher dann

den ganzen Tag lang im Werk live beobachten und zum bunten Abschluss durften sie ihre eigenen Lack-Kunstwerke kreieren.

 

Mehr Informationen zum Lehrberuf finden Sie auf der Website der Fachberufsschule St. Nikolau

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