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Zukunftweisende Fensterproduktion bei Ludwig: Einzelteilfertigung, Kältetrockner und ADLER-Lacke

Draßmarkt. Ein Örtchen im Burgenland, am östlichsten Rand von Österreich. 940 Einwohner. Zu behaupten, hier steppt der Bär, wäre, naja, mindestens übertrieben. Hier steppt aber jemand anderes: und zwar die Firma Ludwig Fenster. Zu behaupten, sie „rockt“ die Zukunft der Fensterproduktion, wäre alles andere als übertrieben: Mit Einzelteilfertigung, einem Kältetrockner und den Beschichtungen von ADLER ist Ludwig ein hochmoderner Fensterhersteller, der den Vergleich mit der „großen weiten Welt“ absolut nicht scheuen muss. Im Gegenteil.


10.04.2013

„ANGEFANGEN HAT ALLES MIT DER EINZELTEILFERTIGUNG“

Bei einem Besuch der Firma Ludwig treffen wir den Inhaber Christian Ludwig und Produktions- und Entwicklungsleiter Stefan Damm. Uns interessiert speziell der Hygrex Kältetrockner, der dort im Einsatz ist – es arbeiten noch nicht viele Hersteller mit so einer Anlage. „Angefangen hat es eigentlich mit der Umstellung auf die Einzelteilfertigung“, erzählt Christian Ludwig. „Im Zuge dessen haben wir auch den Kältetrockner angeschafft.“ Mit beiden Entscheidungen sind er und sein Produktionsleiter mehr als zufrieden. Ohne die Einzelteilfertigung gäbe es seinen Betrieb gar nicht mehr, ist Christian Ludwig überzeugt: Die Produktion ist viel schneller, die Fenster sind langlebiger, weil jedes Einzelteil rundum lackiert wird, sodass der Lack auch die sonst besonders angreifbaren Schnittstellen schützt. 62.000 solcher Einzelteile aus Holz, überwiegend Fichte, fertigt Ludwig pro Jahr – für die unterschiedlichsten Holz- und Holz-Alu-Fenster speziell nach Kundenwunsch.

VOM KÄLTETROCKNER AB ZUM SCHLEIFEN

Die Hygrex-Trocknungsanlage kommt zum Einsatz um die erste Lackschicht, die Tauchimprägnierung ADLER Aquawood TIG, zu trocknen. Die Traversen fahren direkt von der Flutanlage in den Trockner, der kalte und deshalb besonders trockene Luft verströmt. Eine Vielzahl von Düsen belüftet den Trockner, sodass die frei hängenden Einzelteile nicht pendeln, denn überall herrscht eine gleichmäßige Luftströmung. In der Hygrex-Anlage trocknet die Tauchimprägnierung nicht nur doppelt so rasch wie üblich, sondern auch ganz schonend. Die getrockneten Teile können sofort danach geschliffen werden. Sie haben eine besonders hohe mechanische Beständigkeit, denn jede Beschichtung ist „thermoplastisch“, bei kalter Luft spielt das keine Rolle; warme Luft, wie sie sonst häufig eingesetzt wird, erweicht die Lackschicht vorübergehend leicht.

ADLER-LACKE BESTENS EINGESTELLT

Für die Zwischenbeschichtung und die verschiedenen Deckschichten ließe sich der Trockner natürlich auch einsetzen, doch das ist bei Firma Ludwig nicht nötig. Der Durchlauf der Fensterstraße ist so gesteuert, dass die Wasserlacke von ADLER schnell genug bei Raumtemperatur trocknen – auch dank der neuen Q10-Qualität von ADLER, die dafür optimiert ist.

Alle verwendeten Lacke hat ein Anwendungstechniker von ADLER schon vor der Anschaffung des Kältetrockners dafür ausgetestet, sodass Christian Ludwig sicher sein konnte, dass alles funktioniert. Direkt vor Ort hat Matthias Stötzel von ADLER die Fa. Ludwig beim Einstellen der Anlage unterstützt. ADLER-Lacke und Kältetrocknung vertragen sich bestens. Auch die neue farblose Zwischenbeschichtung, ADLER Aquawood Intermedio ISO, die bei lasierenden Aufbauten für den nötigen Holzschutz sorgt, hat Fa. Ludwig schon getestet. „Die Proben sind super gelaufen“, sagt Produktionsleiter Stefan Damm. Im Herbst wird er auf Intermedio ISO umstellen,  wenn die Betriebserweiterung ansteht. Denn hier steppt eben der Bär – mit Einzelteilfertigung, Kältetrockner und ADLER.

 

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