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Volksschule mit bunter Lärchenfassade

Mit Energie lernen in einem „Haus für Kinder“

Volksschule mit bunter Lärchenfassade

Fast so schön wie daheim

Mehr Farbe und mehr Kinderlachen, das bringt die neu sanierte Volksschule nach Arnoldstein in Kärnten. Die Veränderung war an der Zeit, denn in den 60er-Jahren, als das Schulgebäude entstand, hatte man doch noch etwas andere Vorstellungen von Kinderbetreuung und kindgerechtem Lernen. Die Gemeinde Arnoldstein hat für ihre Kindergartenkinder und VolksschülerInnen deshalb jetzt kräftig investiert und mit dem Architekturbüro arch+more (www.archmore.cc) sowie der Firma Weissenseer Holzbau eine zukunftsweisende Lösung realisiert.

 

Kunstvolle Gebäudehülle

Die Planer scheinen sich ein Scheibchen bei Christo und Jeanne-Claude abgeschnitten zu haben, denn das wesentliche Element ihres Erneuerungskonzepts ist die „Einhüllung“ des kompletten Gebäudes. Anders als Christo und Jeanne-Claude haben sie dafür allerdings nicht überdimensionale Stoffbahnen gewählt sondern eine Lärchenholzfassade. Die ist nicht weniger schön und noch dazu passivhaustauglich und ökologisch hochwertig. Weitere wesentliche Schritte bei der Verwandlung von der ölgeheizten Schule zum modernen Passivhaus waren das thermische Sanieren der Bodenplatte sowie die Integration einer zentralen energieeffizienten Komfortlüftungsanlage. Diese sorgt dafür, dass den Kleinen nicht die Köpfe rauchen, indem sie ständig frische Luft beim Lernen liefert.

Bei dem Großprojekt ging es aber nicht nur darum, die Bausubstanz zu sanieren. Die Veränderungen reichten weiter: Die ganze Aufteilung der Räume wurde neu ausgerichtet, und aus der alten Hausmeisterwohnung entstand eine gestalterisch offene Bibliothek für die SchülerInnen. Zudem sorgt die Integration des neu errichteten Kindergartens, der jetzt mit dem Schulgebäude harmonisch verschmilzt, für Synergieeffekte. 

HOLZ ALS BILDUNGSAUFTRAG

„So eine Sanierung und Neuorientierung von Gebäuden hat immer etwas mit Nachhaltigkeit zu tun“, sagt der Architekt Gerhard Kopeinig. „Das Material Holz als nachhaltiger, weil nachwachsender Rohstoff hat aus meiner Sicht in der Sanierung einen viel zu geringen Stellenwert. Für mich war es deshalb gerade bei einem Schulprojekt in einer ländlichen Naturparkregion ein Bildungsauftrag, die Möglichkeiten und Vorteile von Holz und Holzelementen in der Sanierung aufzuzeigen und für die Kinder spürbar zu machen", erklärt er sein Konzept. Die Lärchenfassade wurde bei Weissenseer Holzbau gefertigt und inklusive Außenhülle und Fenster an die Baustelle geliefert, wo sie dann innerhalb kürzester Zeit montiert werden konnten. Sogar beschichtet war sie da schon – mit Pullex Silverwood von ADLER.

ÄSTHETISCHE GESTALTUNG MIT ADLER

„Die Entscheidung für Pullex Silverwood haben wir nicht nur aus dem Gedanken des Holzschutzes heraus getroffen. Es war vielmehr auch eine ästhetisch-gestalterische Frage den silbern schimmernden Effekt des Holzes an der Fassade zum Leben zu erwecken. Holz in seiner Lebhaftigkeit sichtbar und spürbar zu machen und trotzdem eine gleichmäßig schimmernde Optik vorweg zu nehmen, war das Thema“, sagt Kopeinig.

 

Mit Pullex Silverwood im Farbton Graualuminium ist das hier perfekt gelungen und die bunten Längsstreifen dazwischen spiegeln die Lebens- und Farbfreude der Kinder wieder. Da ist das Zur-Schule-Gehen gleich dreimal schöner als davor – und fast so schön wie daheim.

Projekt Fakten
Objekt
Volksschule Arnoldstein
Verwendete Produkte
Planer
Architekturbüro arch+more
Ausführende Firmen
Firma Weissenseer Holzbau

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