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Mars Mission mit galaktischem Lack

Mars Mission mit galaktischem Lack

Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Büro auf dem Mars. Wie müsste das aussehen? Welche Eigenschaften müsste es haben? Es müsste beispielsweise Temperaturen zwischen -50 Grad und +50 Grad Celsius aushalten. Das Österreichische Weltraumforum (ÖWF) hat so ein Büro – und das besteht nicht aus Alu, Plastik und Glas, sondern aus lackiertem Holz.

VON DER KISTE ZUM HIGH-TECH-ARBEITSPLATZ

Vier Wochen lang war das eigens für diese Mission konzipierte und entwickelte „mobile office“ von Designer Mario Schneeberger-Kozuh in der marokkanischen Wüste im Einsatz. Dort hat das ÖWF eine Marsmission bis ins Detail simuliert, mit 100 Beteiligten aus 23 Nationen. Das mobile Büro sorgt als Kommunikationszentrale zwischen dem Mars-Camp in Marokko, dem Mission Support Center in Innsbruck und zahlreichen internationalen Kooperationspartnern sowie als Messstation für einen reibungslosen Missionsverlauf. Dabei konnte der transportable Kubus seine Robustheit unter Beweis stellen: „Die Herausforderung beim Entwerfen bestand für mich in der Temperaturbeständigkeit zwischen -50 Grad und +50 Grad, der einfachen Transportfähigkeit und der schnellen Inbetriebnahme“, erklärt Mario Schneeberger-Kozuh, Geschäftsführer von moebelkonzept.at.

All diese Herausforderungen hat der Designer glänzend gemeistert: In nur drei Minuten lässt sich die 70 x 65 x 100 cm große weiße Kiste auf Rollen an jedem beliebigen Ort – ob Wüste, Antarktis oder Mars – in ein galaktisches Büro mit den Maßen 140 x 65 x 170 cm verwandeln – und bietet dann sogar einen Sitzplatz mit Lederbezug.

TIROLER BLEIBT TIROLER, AUCH AUF DEM MARS

ÖWF-Vorstand und Missionsleiter Dr. Gernot Grömer war nach dem ersten Einsatz des „mobile office“ in Marokko begeistert: „Dieser High-Tech-Arbeitsplatz erleichterte uns das Sammeln und Weiterverarbeiten von Daten ungemein. In unserer kritischsten Missionsphase, als wir in der Sahara 80 km vom Hauptcamp, Camp Weyprecht, ein zweites Camp, Camp Payer, aufgebaut hatten, waren wir vollkommen auf das „mobile office“ angewiesen. Es war in dieser Zeit die einzige Station, mit der unser Expeditionsarzt in Camp Weyprecht die medizinischen Parameter des Raumanzuges in Camp Payer in Echtzeit überwachen konnte.“ Auch mit der Belastbarkeit ist der Missionsleiter mehr als zufrieden: Sand, Wind und Hitze konnten dem Kubus nichts anhaben.

 

Wer sich deshalb jetzt eine unzerstörbare Außenhaut aus nie dagewesenen Materialen wie im Science-Fiction-Film vorstellt, der liegt nicht ganz richtig. Tatsächlich ist der wunder- und wandelbare Mars-Kubus aus Birken-Mehrschichtplatten mit 2K-Acrylatlack von ADLER beschichtet, Farbton Weiß. Der spielt eine besondere Rolle, denn Weiß reflektiert die Sonnenstrahlen und macht das „Marsbüro“ so noch hitzebeständiger. Ganze 71,16 Euro hat die galaktische Außenhaut damit gekostet. Und wie ist Schneeberger-Kozuh auf Lack von ADLER gekommen? „Weil i a Tiroler bin“, so die einfache Antwort, und Qualität aus Tirol bewährt sich auch auf dem Mars.

Projekt Fakten
Objekt
"mobile office" des österreichischen Weltraumforum (ÖWF)
Verwendete Produkte
Ausführende Firmen
Mario Schneeberger-Kozuh, moebelkonzept.at

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