Ausgezeichnet mit ADLER

Was haben ein Nobelrestaurant in Paris, eine Wohnung in Kitzbühel, die Bergstation der Giggijochbahn in Sölden, die Stadtbibliothek in Innsbruck und filigrane Designobjekte aus Osttirol gemeinsam? Eine Auszeichnung als beste Tischlerarbeit Tirols – und eine Oberfläche von ADLER!
26.04.2021

ADLER drauf

Ob Fenster oder Decke, Pult, Schrank oder Solitärmöbel: So unterschiedlich die fünf kürzlich mit der „Auszeichnung für Gestaltung & Tischlerhandwerk“ von ProHolz Tirol und der Landesinnung des holzgestaltenden Gewerbes prämiert Projekte auch sein mögen – wenn es um die Oberflächengestaltung und –veredelung geht, verlassen sich ihre Schöpfer auf die Qualitätsprodukte von Österreichs führendem Lackhersteller. Wie das ADLER-Auge übrigens bei fast allen der 110 Einreichungen fündig wird…

Kreatives Design

„Ja, natürlich, für die Lärchenholzteile verwenden wir eine Beize und einen Lack von ADLER“, bestätigt Arnold Lanser von der Tischlerei Lanser aus dem Osttiroler Villgratental, die gemeinsam mit dem Gestaltungsbüro Aberjung die „Aberjung Objects“ umgesetzt hat. Wen wundert’s – schließlich wurde die Tischlerei Lanser bereits 2015 zum ersten ADLER Herzbluat-Tischler gekürt. Mit ihrem liebevollen, achtsamen Umgang mit dem Werkstoff Holz und der Verbindung von Tradition und Moderne überzeugten die Osttiroler Tischler schon damals, nun haben sich die kreativen Gestalter zusammen mit den Aberjung-Designern noch einmal selbst übertroffen: Aus archaischen Motiven sind fast sakral anmutende, filigran wirkenden Einzelmöbel entstanden. Der Melkschemel wird zur kopfstehenden Pyramide, die Harpfe zur diskreten Kleiderablage, das Gipfelkreuz zur Lampe. Mit Beizen Arova Rustica im Farbton Umbrien oder Ligurien von ADLER lässt sich das verwendete Lärchenholz entweder naturbraun oder blütenweiß gestalten. Ablackiert werden die Oberflächen mit ADLER Ventopur G10. Als Rückgrat und kontrastreicher Partner kommt Messing zum Einsatz. So entstehen beeindruckende Objekte in handwerklicher Perfektion, die die Jury um Designprofessor Günther Grall von der FH Salzburg begeisterten.

Vorgestellt

Viel Lob und eine hochverdiente Auszeichnung gab es auch für das von der Holzmanufaktur Auer ausgeführte Designrestaurant „Le Collectionneur“ – das ADLER stolz zu seinen Referenzen zählen darf: Die skulpturale, dreidimensionale Decken- und Wandverkleidung wurde mit ADLER Legnopur ablackiert. Auf den beliebten Allround-Lack setzte auch die Tischlerei Spechtenhauser für die Möblierung der Stadtbibliothek Innsbruck. Das wunderschöne Projekt hat ADLER bereits Anfang 2020 im ADLER Lackreport vorgestellt. Besonders das beeindruckende Riesen-Pultmöbel hat es der Jury angetan, aber auch die geschickte Raumaufteilung und Akustikplanung wurden hervorgehoben.

Fesche Fenster

Die Spechtenhauser Holz- und Glasbau GmbH durfte sich übrigens doppelt freuen: Auch für die Fenster der Talstation der Giggijochbahn in Sölden heimste das Innsbrucker Vorzeige-Unternehmen eine Auszeichnung ein: In den vom Architekturbüro Obermoser geplanten abgerundeten Baukörper fügen sich die schmalen Holzfenster flächenbündig ein. Die Eichenrahmen erscheinen ganz zart, trotzen aber trotzdem dem harschen Alpenklima auf fast 2000 Metern Seehöhe. Beschichtet wurden sie mit Aquawood Ligno+ Base und Aquawood Lärchenöl von ADLER.

Decke? Decker!

Last but not least reiht sich die Tischlerei Decker aus Itter in das Quartett der Preisträger ein. Dem Unternehmen machte selbst die niedrige Decke in einer Kitzbüheler Wohnung nicht allzu sehr zu schaffen: Durch geschickte Gestaltung und ein ausgeklügeltes Lichtkonzept gelang es den Handwerksexperten, eine rundum stimmige Atmosphäre zu schaffen. Die kontrastreiche und spannende Einrichtung begeistert vom kristallinen Küchenblock über den mit ADLER PUR-Antiscratch behandelten Esstisch bis hin zum mit ADLER Pigmopur in verschiedenen Farbtönen gestalteten Schrank-Innenleben. Gezielt eingesetzte Glasflächen wurden mitAduro Vetrocolor schwarz und dunkelgrau veredelt. Der Ende 2019 von einem Großbrand schwer in Mitleidenschaft gezogenen Tischlerei ist dieser Erfolg besonders zu gönnen – weder das Feuer noch Corona konnten Familie Decker und ihr engagiertes Team ausbremsen!

ADLER-Auge 

Apropos Corona: Erfahren haben die Preisträger von ihrem Erfolg heuer per Fernseh-Sendung. Aufgrund der Pandemie konnte die Preisverleihung, die lediglich alle vier Jahre vorgenommen wird, nicht persönlich, sondern nur als TV-Event durchgeführt werden. Dafür sind die prämierten, nominierten und mit einer Anerkennung bedachten Projekte in den nächsten Wochen in einer Wanderausstellung zu sehen. Wie schön, dass das Besucherauge dabei auch allerseits auf ADLER fällt!

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