Steinadler, Kalkstein und Steinhühner
Wie jedes Jahr stand auch heuer in der ersten Septemberwoche der ADLER Lehrlingsausflug auf dem Programm. Dabei geht es nicht nur um einen abwechslungsreichen Tag, sondern vor allem auch darum, die neuen Lehrlinge in entspannter Atmosphäre kennenzulernen und als Team zusammenzuwachsen.
15.09.2026
Katharina Huber erzählt: „Der erste Programmpunkt führte uns in den Alpenzoo Innsbruck. Dieser Ausflug wurde im Zuge der Zusammenarbeit mit dem Naturpark Karwendel organisiert, der von ADLER unterstützt wird. Neben vielen interessanten Informationen über die Tiere des Alpenraums beeindruckten uns besonders die Geschichten rund um den Steinadler und seine Jagdtechniken. Dabei wurde schnell klar, dass nicht nur wir Lehrlinge manchmal einen Höhenflug haben. Zwischen Steinböcken, Luchsen, Schneehühnern und anderen Bewohnern des Alpenraums bot sich nicht nur die Gelegenheit, die heimische Tierwelt besser kennenzulernen, sondern auch die neuen Gesichter unserer Lehrlingsgruppe.
Grandiose Gipfelaussicht
Nach dem Zoobesuch ging es mit der Hungerburgbahn und anschließend mit der Nordkettenbahn hinauf zum Hafelekar. Nach einer kurzen Mittagspause führte uns ein Naturpark-Ranger durch die eindrucksvolle Berglandschaft bis zum Gipfelkreuz. Dabei erfuhren wir viel Wissenswertes über die Entstehung der Alpen, die letzte Eiszeit sowie die Aufgaben und Ziele eines Naturparks. Auch die Chemie kam an diesem Tag nicht zu kurz: Mit einem kleinen Experiment zeigte uns der Ranger die Reaktion von Salzsäure mit einem kalkhaltigen Stein, wobei Kohlensäure entstand. Für einen kurzen Moment fühlten sich einige von uns wieder in den Chemieunterricht zurückversetzt - allerdings mit deutlich besserer Aussicht! Ein besonderes Highlight am Rückweg vom Gipfelkreuz zur Bergstation war die Sichtung einiger seltener Steinhühner. Die „Stein-Hendln“ ließen sich überraschend nahe beobachten und waren damit fast fotogener als so mancher Lehrling.
Gas geben
Anschließend stand ein etwas anderes Naturerlebnis auf dem Programm: Go-Kart-Fahren. Hier konnten wir zeigen, dass wir nicht nur in der Arbeit, sondern auch auf der Rennstrecke Vollgas geben können. Es wurde viel gelacht, ehrgeizig überholt und natürlich diskutiert, wer tatsächlich die schnellste Runde gefahren ist. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen. Dabei wurden die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passiert, die schnellsten Rundenzeiten diskutiert und die eine oder andere Geschichte vermutlich schon ein wenig ausgeschmückt. Insgesamt war der Lehrlingsausflug eine gelungene Mischung aus Natur, Wissen, Teamgeist und jeder Menge Spaß.“
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