Effekte & Hochglanz

Authentisch, natürlich, rustikal: Altholz-Look fürs Wohnzimmer

Sonnenverbranntes Altholz hat einen einzigartigen Charakter: Wind und Wetter verleihen der Holzfassade von Almhütten, Bauernhöfen und Scheunen ihren besonderen Charme, sorgen für eine starke Optik mit außergewöhnlichen Farbeffekten

Fichtenholz wird maschinell gebürstet.
Nach dem Bürsten wird die Holzoberfläche vorsichtig geglättet.
Je stärker das Holz gebürstet wird, desto markanter fällt der Beizeffekt aus.
Die Beize wird im Spritzverfahren satt aufgetragen …
… und anschließend mit Pinsel oder Bürste vertrieben.
Mit einem matten Decklack wird die gebeizte Fläche zweimal ablackiert.
Nach der ersten Lackschicht wird einmal vorsichtig zwischengeschliffen.
Arova Aqua-Alpin Trend erzeugt ein markantes, rustikales Beizbild.
Diese Produkte benötigen Sie: Die Beize ADLER Arova Aqua-Alpin Trend im Farbton Sepp und den Decklack ADLER PUR-Naturmatt mit ADLER PUR Härter.
Die Beize ist in acht untereinander mischbaren Farbtönen erhältlich.

Dieser Altholz-Look sieht aber auch im Innenbereich richtig gut aus – im natürlichen Kinderzimmer, der rustikalen Stube oder in der modernen Küche. Und das Beste ist: Mit der neuen Nadelholzbeize

Arova Aqua-Alpin Trend von ADLER können Tischler und Schreiner den Almhüttenstil quasi über Nacht in den Wohnbereich bringen. ADLER-Experte Stefan Oberladstätter zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie’s gemacht wird:

Altholz-Look im Wohnzimmer

Fertig ist der markante Almhüttenlook für den Innenbereich: Arova Aqua-Alpin Trend sorgt für ein rustikales, stark positives Beizbild, das durch die natürliche Oberfläche des gebürsteten Fichtenholzes nochmals unterstrichen wird.

Farbtonvielfalt

Arova Aqua-Alpin Trend ist in acht verschiedenen Standardfarbtönen verfügbar, von den hellen Hansi und Heidi bis zum dunklen Franz und Hias. Alle Farbtöne sind untereinander mischbar und können mit Arova Aqua-Alpin Trend Farblos aufgehellt werden.
 

Schritte

  1. Schritt 1: Bürsten

    Am besten wirkt der Altholz-Look auf stark gebürstetem Fichtenholz oder auf Fichtenstarkfurnier. Bürsten Sie das Holz kräftig – am besten maschinell – mit der Stahlbürste, um die harten Jahresringe gut herauszuarbeiten und so eine markante Optik zu erzielen.

  2. Schritt 2: Schleifen

    Behandeln Sie das gebürstete Holz mit einem leichten Glättschliff mit Körnung 100, um die Oberfläche leicht zu glätten. Entfernen Sie danach gründlich den Schleifstaub.

  3. Schritt 3: Spritzen und Vertreiben

    Im Spritzverfahren tragen Sie die Beize von zwei Seiten nass in nass mit starkem Überschuss in Holzfaserrichtung auf – die Auftragsmenge beträgt ca. 150 bis 200 g/m2. Vertreiben Sie gleich anschließend die Beize gründlich, indem Sie sie mit einem weichen Pinsel oder einer weichen Bürste quer und längs zur Faserrichtung ausziehen. Alternativ kann die Beize auch im Streichverfahren aufgetragen werden. In diesem Fall arbeiten Sie die Beize mit einem weichen Pinsel zur Faserrichtung in das Holz ein.

  4. Schritt 4: Grundieren

    Für die Grundierung können Sie sowohl Wasser- als auch Lösemittellacke verwenden. Nach einer Trockenzeit von sechs (für Wasserlacke) bis zwölf Stunden (für Lösemittellacke) bzw. noch besser über Nacht können Sie die erste Schicht Decklack auftragen. Stefan Oberladstätter empfiehlt als Decklack ADLER Pur-Naturmatt oder alternativ dazu ADLER PUR-Antiscratch HQ G5. Für hellere Farbtöne sollten Sie einen lichtechten Decklack wie z.B. ADLER Legnopur oder ADLER Aqua-Resist wählen, um den Farbton des gebeizten Holzes optimal zu schützen.

  5. Schritt 5: Zwischenschliff und Decklackieren

    Wenn der Grundlack angetrocknet ist, schleifen Sie die Oberfläche vorsichtig entlang der Jahresringe mit einem Schleifschwamm in Körnung 220. Danach können Sie die Oberfläche decklackieren.

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